Digital unterwegs in Cuxhaven

Aufbau von digitalen Lernorten in Cuxhaven


Die Corona-Krise, „Covid 19“, das ist nicht nur eine Pandemie, die unsere Gesundheit angreift und unser gewohntes Zusammenleben verändert …. Corona verweist uns auch auf vielen Ebenen auf Veränderungen, die wir schon längst hätten in Angriff nehmen können und müssen:

 

Das wird besonders deutlich, wenn wir auf die Schulen blicken, die plötzlich völlig neue Unterrichtsformen wie „Homeschooling“ praktizieren sollten, aber dafür nur allzu häufig nicht einmal über die notwendigen Voraussetzungen verfügten.

 

Und weiter: Plötzlich hatten auch Institutionen geschlossen und man sollte Anträge online ausfüllen und per Mail versenden – wie geht das denn? Ohne digitales Endgerät, ohne das Internet und ohne Kenntnisse, was man dazu wissen muss….

 

Aber auch lebensältere Menschen, die plötzlich zur „Risikogruppe“ wurden und die Ihre Bewegungsfreiheit einschränken mussten - wurden plötzlich einsamer als sowieso schon: auch hier wurde der wenig geübte Umgang mit Smartphone und Tablet zur Einsamkeitsfalle, die hätte vermieden werden können, wenn der Umgang mit diesen Geräten rechtzeitig geübt worden wäre.

 

Bestellungen von Lebensmitteln über das Internet wären möglich gewesen, aber vor allem auch das „Chatten“ mit Verwandten und Bekannten, das Spielen im Internet als Zeitvertreib, vielleicht auch Verabredungen zu Spaziergängen im Freien unter Einhaltung von notwendigen Abständen und… und… und.

 

Erst eine Umfrage in Lock-Down-Zeiten im letzten Jahr hat uns als „engagierte Stadt Cuxhaven e.V.“ klar gemacht, dass wir

  •  Senior*innen im Umgang mit dem Smartphone fit machen müssen,
  • Schüler*innen ohne eigenes Tablet die Teilnahme am digitalen Unterricht ermöglichen müssen
  • vielen anderen Bevölkerungsteilen beibringen müssten, wie sie Anträge im Internet ausfüllen können, Antworten finden auf Fragen, die man auch digital stellen kann.
  • Wie man gemeinsam in Videokonferenzen lernen kann.

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